Verkehrserziehung

Die Verkehrswege zu unseren Primarschulhäusern gelten gemäss der kantonalen Verkehrsinstruktion als sicher. Die Primarschule bietet einen zielgerichteten Verkehrsunterricht an, bei welchem die Kinder den sachgerechten Umgang mit dem Fahrrad und dem fahrzeugähnlichen Gefährt lernen. Dies beinhaltet auch das Kennen und Einhalten von grundlegenden Verkehrsregeln. Dieser Verkehrsunterricht wird durch einen Kinder- und Jugendinstruktor der Kantonspolizei Zürich erteilt. Der Fahrradunterricht für die 4. Klassen beginnt unmittelbar nach den Sommerferien.

Was können Sie als Eltern dazu beitragen ?

  • Die Verantwortung für die Fahrtüchtigkeit der Fahrräder und anderen fahrzeugähnlichen Gefährten liegt bei den Eltern.
  • Gemeinsames Ablaufen bzw. Abfahren des Schulweges.
  • Helm bei Fahrrad und Rollerblades ist Standard, witterungsgerechte Bekleidung.
  • Instruktion der wichtigsten Verkehrsregeln.

Schulwegkonzept der Primarschule Regensdorf

Unterstufe - Regelklassen

Normalerweise besuchen die Schulkinder der Unterstufe ein Schulhaus, das gut zu Fuss erreichbar ist. Sollte dies nicht der Fall sein, so beurteilt die Schulpflege in Zusammenarbeit mit der kantonalen Verkehrsinstruktion die Lage und fällt anschliessend einen Entscheid. Es gelten aber folgende zumutbare Distanzen:

  • 1. Klasse Luftdistanz 1200m
  • 2. Klasse Luftdistanz 1400m
  • 3. Klasse Luftdistanz 1600m

Zu der Luftdistanz müssen für den effektiven Schulweg bis zu 400m hinzugerechnet werden.
(Die Kinder der Einführungsklasse im Ruggenacher 1 werden separat beurteilt.)

Mittelstufe

Die Verkehrswege zu unseren Primarschulhäusern gelten gemäss der kantonalen Verkehrsinstruktion als sicher, so dass den Schulkindern der Mittelstufe zugemutet werden kann, den Schulweg selbständig zu Fuss, mit dem Fahrrad oder einem fahrzeugähnlichen Gefährt (z.B. Kickboard) zurückzulegen.

Es werden grundsätzlich keine Busbillette abgegeben.

Mit der Zumutbarkeit des Schulweges geht dieser in die Zuständigkeit und Verantwortung der Eltern über. Sie entscheiden, ob bei misslichen Strassenverhältnissen ihr Kind mit dem Fahrrad oder zu Fuss in die Schule geht, oder (auf eigene Kosten) den Bus nimmt. Im Falle einer körperlichen Behinderung eines Kindes entscheidet die Schulpflege über einen für die Eltern kostenlosen Transport. Ebenso wird bei besonders gefährlichem Schulweg die Schulpflege in Zusammenarbeit mit dem Verkehrsinstruktor der Kantonspolizei darüber befinden.

Welche Auswirkungen haben diese Massnahmen auf die Kinder ?

  • Die Kinder kommen zu mehr Bewegung, zu mehr Gesundheit und zu mehr Erlebnissen.
  • Der Schulweg wird zeitlich kürzer. Die Kinder gehen am Morgen später aus dem Haus, haben mehr Mittagszeit und sind am Nachmittag früher zu Hause. Sie sind generell zeitlich unabhängiger.
  • Die Kinder kommen in der Schule und zu Hause entspannter an.
  • Die Kinder sind in der Schule aufnahmefähiger und bei den Hausaufgaben speditiver.